Prozess um Starnberger Dreifachmord: Staatsanwaltschaft fordert hohe Jugendstrafe
Über drei Jahre nach dem mutmaßlichen Dreifachmord von Starnberg ist heute die Beweisaufnahme geschlossen worden – und zwar nach 77 Verhandlungstagen. Anschließend hielt die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer.
In ihrem mehrstündigen Schlussvortrag beantragte sie den mutmaßlichen Täter unteranderem wegen dreifachen Mordes schuldig zu sprechen. Gegen ihn solle eine Jugendstrafe von 13 Jahren und sechs Monate verhängt werden. Die gleiche Strafe solle auch der Mitangeklagte bekommen. Er allerdings wegen mittäterschaftlichen Mordes. An den nächsten Verhandlungstagen stehen noch die Plädoyers unteranderem der Verteidiger an. Ein Urteil könnte Ende März fallen.
Der damals 19-Jährige soll im Januar 2020 seinen 21-jährigen Freund und dessen Eltern in Starnberg erschossen haben. Der Mitangeklagte wird beschuldigt, ihn zum Tatort gefahren zu haben.