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Mutmaßlicher Starnberger Dreifachmord: Nebenkläger fordern Höchststrafe

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10.02.2023

Der Prozess um den mutmaßlichen Dreifachmord von Starnberg neigt sich langsam dem Ende zu. Heute hatten Angehörige der Getöteten das Wort. Die Nebenkläger fordern für den Hauptangeklagten die Höchststrafe von 15 Jahren. Der Komplize solle wiederum zu zehn Jahren Haft verurteilt werden. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer für beide Männer eine Strafe von 13 Jahren und sechs Monaten gefordert. Sie sollen Anfang 2020 einen Kumpel und dessen Eltern in ihrem Haus in Starnberg erschossen haben. Heute ergriff unter Tränen auch die Schwester der getöteten Frau das Wort. Sie betonte, dass die Tat „sinnlos und grausam“ gewesen sei. Sie wünsche sich, dass die beiden Männer in der Haft verstehen, was sie getan haben: „Schuld wirklich aushalten zu müssen, braucht viel mehr Mut als die Tat selbst.“, so die Frau weiter. Für Anfang März wird noch der Schlussvortrag der beiden Angeklagten erwartet. Das Urteil soll dann Ende März fallen.

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