ADAC Luftrettung: 2022 so viele Einsätze wie nie
Nach den Belastungen durch die Corona-Krise und das Jahrhunderthochwasser folgt jetzt ein hohes Aufkommen an Notfalleinsätzen: Noch nie seit Bestehen der ADAC Luftrettung mussten die Crews so häufig ausrücken wie 2022. Das hat die gemeinnützige Organisation jetzt mitgeteilt. Mit über 55.500 Alarmierungen verzeichneten die ADAC-Rettungshubschrauber ein Plus von fast sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Pro Tag hoben die fliegenden Gelben Engel damit im Durchschnitt zu rund 153 Notfällen ab. Die ADAC-Luftrettung gehört mit 37 Stationen zu den größten Luftrettungsorganisationen Europas. Für Spezialeinsätze sind sechs Stationen mit einer Rettungswinde ausgestattet – eine davon in Murnau. Die Windenrettung ist ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, und zwar um drei Prozent.
Der Rettungshubschrauber „Christoph Murnau“ ist vergangenes Jahr zu fast 1300 Einsätzen ausgerückt. Insgesamt sind die Gelben Engel in ganz Bayern zu rund 13.500 Einsatzorten geflogen – das ist ein Anstieg um rund 10 Prozent im Vergleich zu 2021. Gleichzeitig war deutschlandweit betrachtet jeder vierte Einsatz uns im Freistaat.