Seefeld: Streit landet vor Gericht wegen sechs Quadratmetern Grundstück
Das Münchner Landgericht hat sich kürzlich mit dem Streit um ein Grundstück am Pilsensee bei Seefeld im Landkreis Starnberg beschäftigt. Dabei geht es um ein Ehepaar, das sowohl ein Einfamilienhaus auf einem Grundstück ohne Seezugang als auch ein Grundstück mit direktem Zugang zum Pilsensee besitzt. Der Zutritt zum See führt allerdings über ein sechs Quadratmeter großes Grundstück, das dem Paar nicht gehört. Die Eigentümer hatten dem Paar im Winter 2022 den Zutritt zu diesem Grundstück verboten – weil erst eine Einigung über die Nutzung festgelegt werden soll. Deshalb zogen die Eigentümer vor Gericht, um eine einstweilige Verfügung zu erreichen. Das Ehepaar wiederrum gab an, dass zu ihrem Seegrundstück keine öffentliche Straße führt und sie deshalb über das kleine Grundstück laufen müssen. Und: sie transportieren darüber auch Boote, um diese einzulagern. Das Gericht hat die einstweilige Verfügung inzwischen abgelehnt. Dafür fehle die nötige Dringlichkeit, heißt es.