Urteil zu tödlichem Raserunfall auf der A95 könnte heute fallen
Vor dem Münchner Amtsgericht geht heute der Prozess um einen tödlichen Raserunfall dem Ende entgegen. Es sind die Plädoyers geplant und danach womöglich auch das Urteil, so das Gericht. Ein 26-jähriger Student ist wegen eines illegalen Autorennens und fahrlässiger Tötung angeklagt. Sein Beifahrer war nach einem schweren Unfall auf der A95 gestorben. Laut Anklage war der gemietete Sportwagen der beiden jungen Männer mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde gegen einen Baum geprallt. Weil das Auto in Flammen aufging, völlig zerstört wurde und der Beifahrer mit seinem Sitz aus dem Wagen geschleudert wurde, war die Polizei lange davon ausgegangen, dass der gestorbene junge Mann am Steuer saß - und nicht der jetzt Angeklagte. Dieser gab vor Gericht an, sich nicht an den Unfall erinnern zu können.