UPM in Schongau: 135 Arbeitsplätze gefährdet
Beim Papierhersteller UPM in Schongau sind 135 Arbeitsplätze bedroht. Der Grund dafür ist, dass die Nachfrage zuletzt massiv eingebrochen ist. Das Unternehmen möchte deshalb eine Papiermaschine dauerhaft schließen.
Dadurch wird die jährliche Produktionskapazität demnächst um 165.000 Tonnen reduziert. Das würde wiederum eine jährliche Kosteneinsparungen von 13 Millionen Euro zur Folge haben. Es ist geplant, die Papiermaschine nach Abschluss der Mitarbeiterverhandlungen zu schließen. Auswirkungen hat das auf insgesamt 135 Personen am Standort in Schongau. Die Coronajahre und die damit verbundenen Nachfrageschwankungen auf den Märkten für grafisches Papier, gefolgt von einer Phase hoher Inflation haben zu den Maßnahmen geführt. Nur so könne man in einem rückläufigen Markt bestehen, heißt es von Seiten des Unternehmens.