GAP: Landgericht will im Streit um Kandahar-Zieleinfahrt ein Urteil verkünden
Der Streit um den Zielbereich der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen zwischen einem Landwirt und dem Veranstalter des Ski-Weltcups schwelt schon seit mehreren Jahren. Zuletzt trafen sich die beiden Parteien vor Gericht. Heute will das Landgericht München ein Urteil verkünden. Seit rund 15 Jahren erlaubt der Landwirt dem Ausrichter, seine Wiese für die Zieleinfahrt der Kandahar-Rennen zu nutzen. Zuletzt beklagte der Landwirt aber, dass auch VIP-Zelte, fliegende Bauten und Food-Trucks für die Zuschauer errichten wurden. Dies untersage aber ein geschlossener Vertrag, heißt es. Jetzt will der Landwirt, dass das Gericht die Organisatoren zur Ordnung ruft. Bereits 2016 hatte der Mann geklagt. Damals gegen die Zuschauertribüne auf seiner Wiese. Ein Urteil zwang den Veranstalter, die Tribüne zu versetzen. Eine gütliche Einigung konnte vor Gericht vor wenigen Wochen nicht erzielt werden.