TÖL: Studie zu Long-Covid - 3.000 Menschen machten mit
Welche Langzeitfolgen hat eine Corona-Erkrankung und woran leiden Patienten am meisten? Genau das wollte eine große Studie des Tölzer Landratsamtes und der Technischen Universität München herausfinden. Jetzt gibt es Ergebnisse dazu. Rund 3.000 Menschen haben bei der wissenschaftlichen Studie zur Auswirkung einer Corona-Infektion mitgemacht. Und mehr als die Hälfte von ihnen hat sich auch noch rund drei Monate nach einer Erkrankung mit den Folgen herumgeschlagen. Und zwar mit Erschöpfungssyndromen, Konzentrationsschwächen und Depressionen. Rund 18 Prozent der Befragten sagten, dass ihr Alltag dadurch deutlich eingeschränkt wurde. Die Studienergebnisse sollen Ärzten bei der Behandlung von Long-Covid helfen. Das sie zum Beispiel stärker auf psychosomatische Beschwerden achten.