Garmisch-Partenkirchen: Erste Prognose zur UNESCO-Bewerbung
Es gibt eine erste Prognose zur UNESCO-Bewerbung des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und die ist eher negativ. Zumindest für die Befürworter des umstrittenen Projekts. Laut dem Landratsamt ist, stand jetzt, der Eintrag in die Welterbeliste unwahrscheinlich.
Das liegt an der Vorprüfung durch eine Beraterorganisation, die eine Eintragung in die Welterbeliste nicht empfohlen hat. Die ausschlaggebenden Gründe dafür waren unter anderem die sehr starke Zersplitterung des Geltungsbereiches und das Fehlen des baulichen Erbes. Das UNESCO-Welterbekomitee wird im September über die Anträge aus aller Welt entscheiden, ist aber nicht an die Empfehlungen gebunden. Beworben hatte sich der Landkreis mit den „Alpinen und voralpinen Wiesen-, Weide- und Moorlandschaften im Ammergau, Staffelseegebiet und Werdenfelser Land“. Die Gegner des Vorhabens haben angekündigt, an der Klage gegen die UNESCO Bewerbung weiter festzuhalten