Münsing: Künftig kurzer Prozess für Falschparker am Starnberger See
Rücksichtsloses und Sicherheitsgefährdendes Parkverhalten kann Leben kosten. Erst kürzlich kam im Oberland ein Rettungsfahrzeug nicht zum Notfall-Patienten durch. Deshalb soll künftig Falschparkern in Berg und Münsing am Starnberger See kurzer Prozess gemacht werden.
Aus diesem Grund unterzeichnen die beiden Gemeinden am Nachmittag gemeinsam mit dem Zweckverband „Kommunale Dienste Oberland“ eine Vereinbarung zum „vereinfachten Abschleppverfahren“. Das heißt, an lokalen Gefahrenpunkten, die im Vorfeld ermittelt werden, soll der Abschleppvorgang zukünftig durch die Verkehrsüberwachung vom Zweckverband eingeleitet werden. Im Gegensatz zu dem aktuellen Verfahren, muss so die Polizei nicht extra ausrücken und sich selbst ein Bild von der Situation machen. Es reicht der Hinweis bei den Beamten, damit der Abschleppdienst beauftragt wird.