Zugunglück in Burgrain: Zwei Ermittlungsverfahren eingestellt - drei laufen noch
Im Juni vergangenen Jahres ist ein Zug bei Burgrain entgleist. Dabei kamen insgesamt fünf Menschen ums Leben. Dutzende Fahrgäste wurden verletzt. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Zwei Ermittlungsverfahren sind jetzt eingestellt worden. „Bei diesen beiden Personen haben sich keine Hinweise auf ein Fehlverhalten ergeben, das zu dem Unglück geführt hat“, sagte heute eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München. „Gegen drei weitere Beschuldigte dauern die Ermittlungen noch an.“ Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ darüber berichtet. Dem Vernehmen nach handelt es sich bei den beiden Unschuldigen um den Lokführer und einen Fahrdienstleiter. Drei weiteren Mitarbeitern der Deutschen Bahn hingegen könnte am Ende fahrlässige Tötung vorgeworfen werden.