Experten der Vogelwarte GAP vor Gericht als Zeugen gefragt

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12.10.2023

Weil er tausende Tierkadaver, Munition und Sprengstoff gehortet haben soll, musste sich ein Jäger und Tierpräparator aus dem Landkreis Rottal-Inn strafrechtlich verantworten. Vor Gericht als Zeugen geladen waren dabei die Experten der Vogelwarte Garmisch-Partenkirchen. Der 64-jährige Angeklagte hatte wohl mehr als 4000 gefrorene und ausgestopfte Wildtiere gelagert oder für den Verkauf vorrätig gehalten – darunter auch geschützte Arten, wie Mäusebussarde, Habichte und Uhus. Aber auch Biber oder Eichhörnchen. Mit den Tieren soll der Mann trotz Vermarktungsverbote bundesweit gehandelt haben. Deswegen wurde der 64-Jährige jetzt zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt.

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Garmisch-Partenkirchen
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