Nach "Hot Chip Challenge" in Garmisch-Partenkirchen: Umweltministerium prüft Gesundheitsschädigung
Nach einer Internet-Challenge mit einem extrem scharfen Tortilla-Chip waren zwei Mädchen aus Garmisch-Partenkirchen wegen Atemnot in die Notaufnahme gekommen - jetzt wurden sie laut Polizei wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die 13- und 14-Jährige hatten bei der „Hot Chip Challenge“ mitgemacht. Dabei filmen sich Menschen, wie sie einen besonders scharfen Chilli-Tortilla-Chip essen. Nach Herstellerangaben soll es der schärfste Chip der Welt sein. Die Mädchen hatten sich die Chips an einem Automaten gekauft. Nach Angaben der Ermittler wird aktuell im Landeslabor des hessischen Umweltministeriums geprüft, inwieweit der Chip gesundheitsschädlich ist und ob er vom Markt genommen werden muss. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hatte bereits im September vor diesen Mutproben gewarnt.