GAP: Mordprozess - Mann soll Frau mit Handbeil getötet haben
UPDATE
Seit heute steht ein Mann vor dem Münchner Landgericht, der in einer Flüchtlingsunterkunft in Garmisch-Partenkirchen eine Frau umgebracht haben soll. Zum Prozessauftakt verstrickte sich der Angeklagte in Widersprüche und wollte sich selbst verteidigen. Seinen Pflicht- und seinen Wahlverteidiger lehnte der 29-Jährige ohne Begründung vehement ab. Nachdem bei dem Tatvorwurf Mord ein Anwalt aber rechtlich zwingend ist, ordnete der Richter ihm die von ihm abgelehnten Anwälte letztlich als Pflichtverteidiger bei. Bei der Befragung kamen dann zahlreiche Widersprüche und offenkundige Lügen zu Tage. So beharrte der 29-Jährige unteranderem darauf, dass er regelmäßig und intensiv Alkohol trinke – ein Haargutachten widerlegte jedoch diese Behauptung. Der Mann wird beschuldigt, die 21-Jährige vor einem Jahr mit einem Beil tödlich verletzt zu haben. Zuvor hatte sie seine sexuellen Avancen mehrfach zurückgewiesen. Ein Urteil soll im November fallen.
Ursprüngliche Meldung
Mit einem Beil soll ein 29-Jähriger in Garmisch-Partenkirchen auf den Hinterkopf einer jungen Frau eingeschlagen haben. Jetzt muss sich der Mann wegen Mordes ab heute vor dem Münchner Landgericht verantworten. Im Oktober vergangen Jahres habe der Angeklagte das Opfer wohl an einer Flüchtlingsunterkunft an der St.-Martin-Straße abgefangen. Der Grund dafür könnte gekränkter Stolz gewesen sein, heißt es. Da die 21-Jährige ihre Liebe zu dem Angreifer nicht erwidert haben soll. Der gelernte Informatiker hat ihr wohl mit einer Axt aufgelauert und damit mehrfach auf ihren Hinterkopf eingeschlagen. Das Opfer erlag ihren schweren Verletzungen einen Monat nach der Tat.