IG BAU warnt vor "Asbest-Fallen" im Oberland
Eine Unsichtbare Gefahr, die bei Gebäudesanierungen im Oberland lauert. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt warnt jetzt vor sogenannten „Asbest-Fallen“.
Von 1950 bis 1989 seien Asbestbaustoffe intensiv zum Einsatz gekommen. Deshalb sei davon auszugehen, dass es in jedem Gebäude, das in dieser Zeit gebaut, modernisiert oder umgebaut wurde, Asbest gibt. Das sagt Harald Wulf von der IG BAU. Es handelt sich dabei um einen krebserregenden Stoff. Generell bestünde keine Gefahr, erst bei Sanierungsarbeiten wird es kritisch. Denn dann könne Asbest freigesetzt und damit zu einem ernsten Problem werden. In allen Oberland-Landkreisen liegt die Zahl von Asbest-Bauten bei mindestens 50 Prozent aller Wohngebäude im jeweiligen Kreis. Spitzenreiter ist Starnberg mit etwa 20.000 Wohnhäusern.