Update WM-Held von 2006 - Jens Lehmann äußert sich zu Vorwürfen vor Starnberger Amtsgericht

Lesedauer 1 Minute
08.12.2023

+++ Update 08.12.2023 - 12.20 Uhr+++

Der 54-Jährige sieht sich im Prozess um einen mutmaßlichen Angriff mit einer Kettensäge auf die Garage seines Nachbarn als Opfer von falschen Verdächtigungen und  spricht von Rufmord.  Lehmann sei  laut eigenen Angaben in die damals im Bau befindliche Garage gegangen, um zu schauen, was sein Nachbar da eigentlich mache.  Eine Kettensäge habe er nur dabeigehabt, weil er  zuvor die Hecke eines weiteren Nachbarn auf dessen Wunsch geschnitten hätte.   Auf die Frage des Staatsanwalts, warum der ehemalige Fußballer auf den Kameraaufnahmen die Säge an den Holzbalken angelegt habe, antwortete Lehmann, dass er das nicht mehr wüsste.

 

+++ Ursprüngliche Meldung 08.12.2023 - 06.00 Uhr +++

Der ehemalige Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann muss sich ab heute am Starnberger Amtsgericht verantworten. Dem 54-Jährigen werden gleich mehrere Straftaten vorgeworfen.

Beleidigung von zwei Polizisten, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch sowie versuchter Parkgebühren-Betrug am Flughafen München. Insbesondere der skurrile Nachbarschaftsstreit sorgte zuletzt für Schlagzeilen. Dabei soll Lehmann im Sommer vergangenen Jahres mit einer Motorsäge den Dachbalken der Nachbargarage auseinandergesägt haben, um sich einen freien Blick auf den Starnberger See zu verschaffen. Vorgeworfen wird ihm außerdem, das Grundstück des Nachbarn betreten und dort einen Baum abgesägt zu haben. Lehmanns Anwalt kündigte zum Prozessauftakt eine Stellungnahme an. Ein Urteil könnte noch vor Weihnachten fallen. Ein zweiter Verhandlungstag ist für den 22. Dezember angesetzt.

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