Inside church seats of a Jewish temple  | © Unsplash / Kelly Sikkema

Weilheimer wegen des Landesverrats im besonders schweren Fall vor Gericht - Zweiter Prozesstag

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14.12.2023

Landesverrat im besonders schweren Fall. So lautet der offizielle Vorwurf der Bundesanwaltschaft gegen einen Mann aus Weilheim. Seit gestern müssen sich er und sein Komplize vor dem Berliner Kammergericht verantworten.

Am Vormittag startet Prozesstag Nummer zwei. Zunächst soll mitgeteilt werden, ob die Verhandlung mit Publikum fortgesetzt wird. Die Bundesanwaltschaft hatte gestern, nachdem sie einen Teil der Anklage verlas, den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt. Die Begründung: Weitere Angaben bedürften der besonderen Geheimhaltung. Dieser Schritt soll von der Verteidigung scharf kritisiert worden sein. Der Anwalt des BND-Mitarbeiters aus Weilheim teilte zum Prozessauftakt außerdem mit, dass es keinerlei objektiven Beweis für den anklagegegenständlichen Verrat gegeben hätte. Sein Mandant selbst schwieg – im Gegensatz zum Mitangeklagten. Dieser habe sich wohl umfassend geäußert. Die beiden sollen geheime Informationen an den russischen Geheimdienst geliefert haben.

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