Gewerkschaft NGG gegen Lohntrickserei in Hotels und Gaststätten
„Kein Pardon für schwarze Schafe.“ Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten – auch fürs Oberland. Damit gemeint: unseriöse Machenschaften und Lohntrickserei in Hotels und Gaststätten. Laut vorliegenden Daten des Bundesministeriums für Finanzen, wurden im Bereich des Hauptzollamtes Rosenheim, das auch für die Landkreise Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen zuständig ist, 294 Ermittlungsverfahren allein in der Hotel- und Gastro-Branche eingeleitet. „Zwar hält sich die überwiegende Zahl der Betriebe an Recht und Gesetz. Dennoch ist das Ausmaß krimineller Praktiken – von illegaler Beschäftigung bis zum Hinterziehen von Lohnsteuer, Rentenversicherungs- und Krankenkassenbeiträgen – in der Branche enorm.“, so Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern, Manuel Halbmeier.