Weilheimer wegen Landesverrats vor Gericht - Verteidigung zweifelt an Ermittlern und Verfahren
Seit Mitte Dezember läuft vor dem Berliner Kammergericht der Prozess gegen einen BND-Mitarbeiter aus Weilheim. Der Mann steht wegen des Verdachts auf Landesverrat im besonders schweren Fall vor Gericht. Noch immer geht es aber nicht um den Kern der Anklage – das Weitergeben von geheimen Informationen an den russischen Geheimdienst. Laut Medienberichten äußerte die Verteidigung jetzt Zweifel an den Ermittlern und am Verfahren. Unteranderem der Vorwurf, dass der Angeklagte in „folterähnlicher Einzelhaft“ sitzen würde, sei gestern vor dem Kammergericht gefallen. Demnach sei der Mann sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag allein und isoliert. Die Bundesanwaltschaft wies die Anschuldigungen zurück. Die Beschränkungen seien notwendig, heißt es.