Berg am Starnberger See: "Prostituierten-Mord" - Fall landet vor Münchner Landgericht
Vor knapp zwei Jahren ist in Berg am Starnberger See die Leiche einer damals 25-Jährigen in einem Waldstück gefunden worden. Sie soll sich laut Ermittlungen europaweit als Prostituierte auf Escort-Portalen angeboten haben. Ihr Lebensgefährte wurde als Tatverdächtiger festgenommen. Am 23. Januar beginnt vor dem Münchner Landgericht der Prozess gegen ihn, teilte der Richter des Oberlandesgerichts Dr. Laurent Lafleur mit:
"Die Staatsanwaltschaft München II hat im Mai 2023 Anklage wegen Totschlags erhoben. Sie wirft dem Angeklagten vor, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Bei einem Streit über die Tätigkeit der Geschädigten als Prostituierte soll er sie erst mit Füßen getreten und dann bis zum Tode gewürgt haben. Anschließend habe er die Leiche laut Staatsanwaltschaft in Berg am Starnberger See in einem Waldstück mit Benzin überschüttet und angezündet."
Anschließend soll er die Leiche mit Erde und Ästen bedeckt haben. Es wird ein Indizienprozess erwartet, der bis mindestens Ende April dauern wird.