Bundespolizeiinspektion Rosenheim zieht Bilanz - Enormer Anstieg an unerlaubt eingereister Personen

Lesedauer < 1 Minute
19.02.2024

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat Bilanz gezogen. Vergangenes Jahr sind in ihrem Zuständigkeitsbereich zwischen Chiemsee und Zugspitze rund 4.800 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt worden. Das ist ein Plus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Anstieg ist vor allem auf den letzten Herbst zurückzuführen. Allein im Oktober hat die Rosenheimer Bundespolizei rund 1.600 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die meisten unerlaubten Einreisen wurden in Zügen festgestellt, dahinter folgen Reisebusse und Autos, heißt es. In der deutsch-österreichischen Grenzregion hatte es die Rosenheimer Bundespolizei auch immer wieder mit größeren Migrantengruppen zu tun. Zum Teil wurden Personen unter lebensgefährdenden Umständen geschleust und am Autobahnrand oder in Waldstücken abgesetzt. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass die Fahrer in erster Linie um den eigenen Profit und nicht um das Wohlergehen der geschleusten Menschen handeln, so die Polizei.

Bild © Bundespolizei
Teilen
Weitere Artikel
Kommende Veranstaltungen