Zugunglück bei Schäftlarn: Prozess gegen einen der Lokführer beginnt
Eine Person hatte ihr Leben verloren - über 50 wurden verletzt. Vor zwei Jahren schockte das Zugunglück bei Schäftlarn ganz Bayern – heute startet der Prozess gegen einen der involvierten Lokführer.
Auf einem eingleisigen S-Bahn Abschnitt zwischen Wolfratshausen und München kam es im Februar 2022 bei Ebenhausen-Schäftlarn zu der folgenschweren Kollision zwischen zwei Zügen. „Verstöße des Angeklagten gegen die Rechtsvorschriften des Schienenverkehrs“, sollen zu dem Unglück geführt haben. Unter anderem seien durch ihn mehrere Zwangsbremsungen und Signalzeichen ignoriert worden. Der bei dem Unglück entstandene Sachschaden wird auf sieben Millionen Euro geschätzt. Ab heute muss sich der Angeschuldigte unteranderem wegen vorsätzlicher Gefährdung des Bahnverkehrs, fahrlässiger Tötung und Körperverletzung vor Gericht verantworten.