Wörthsee: Nach Ponytritt 2022 - Eltern des schwerverletzten Mädchens haben geklagt
Ein Ponybesuch hatte im Juni 2022 in Wörthsee schwerwiegende Folgen für ein kleines Mädchen. Die Eltern der Geschädigten hatten in Folge die Tierbesitzerin verklagt. Gestern wurde verhandelt.
Das Mädchen war damals vom Hinterbein des Ponys im Gesicht getroffen worden. Etliche Operationen waren deshalb notwendig. Wie der Münchner Merkur berichtet, seien durch behandelnde Ärzte vier Platten und 22 Schrauben sowie ein Gesichtsnetz bei der Schwerverletzten eingesetzt worden. Die Eltern wollten 25.000 Euro Schmerzensgeld. Außerdem solle die Angeklagte alle folgenden Behandlungskosten übernehmen. Weil die Mutter das Mädchen bei dem Vorfall zwischenzeitlich alleine bei den Tieren ließ, ist es für die zuständige Richterin des Münchner Landgerichts eine klare Verletzung der Aufsichtspflicht. Der Fall könnte jetzt zum Güterichter wandern.