Landarztprämie soll vor Ärztemangel auch im Oberland schützen
Eine wohnortnahe ärztliche Versorgung ist gerade in ländlichen Regionen nicht immer einfach. Deshalb hat die Bayerische Staatsregierung eine sogenannte Landarztprämie eingeführt. Damit werden Mediziner, die sich in Gemeinden mit maximal 20.000 Einwohnern niederlassen, vom Staat gefördert. Laut Gesundheitsministerin Judith Gerlach sind in den ersten Monaten dieses Jahres bereits 50 Anträge auf die Prämie eingegangen. Ein positives Signal, so die Politikerin. Denn auch bei uns im Oberland bekommen wir das Fehlen von Fachkräften immer stärker zu spüren. Dr. Karl Breu ist Vorsitzender des ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-Schongau – als Gründe, warum es junge Ärzte nicht unbedingt ins Oberland zieht, nennt er unter anderem finanzielles Risiko und bürokratische Hürden.