Lady Justice. | © Unsplash / Tingey Injury Law Firm

Spionage-Prozess: Carsten L. aus Weilheim bricht sein Schweigen

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18.04.2024

+++ Update - 18.04.2024 05:30 Uhr +++

Seit vergangenem Dezember steht ein Bundesnachrichtendienst Mitarbeiter aus Weilheim wegen des schweren Landesverrates vor dem Berliner Kammergericht. Gestern hat der 53-Jährige sein Schweigen gebrochen und die Vorwürfe bestritten.

Gemeinsam mit einem Komplizen soll Carsten L. im Oktober 2022 geheime Dokumente und Informationen an den russischen Geheimdienst gegeben haben. Die Vorwürfe soll der Angeklagte aus dem Oberland gestern abgestritten haben. Sein Verteidiger Johannes Eisenberg stellte nach den Aussagen seines Mandanten einen Antrag ans Gericht. Demnach bestünden keine Gründe, dass der Weilheimer länger in Untersuchungshaft gehalten werden müsste. Eine Entscheidung hierzu muss noch getroffen werden.

 

+++ Ursprüngliche Meldung - 17.04.2024 14:40 Uhr +++

Er habe sich keiner Pflichtverletzung schuldig gemacht. Das ist heute im Spionage-Prozess um einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes aus Weilheim durch seinen Verteidiger Johannes Eisenberg mitgeteilt worden.

Sein Mandant habe den BND nicht verraten wollen und dies auch nicht getan, sagte Eisenberg laut Medienberichten in der vorgetragenen Erklärung. Dem Mann wird Landesverrat in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Er und ein mutmaßlicher Mittäter sollen im Herbst 2022 in zwei Fällen geheime Informationen an den russischen Geheimdient weitergegeben haben. Der Prozess soll noch bis mindestens Mitte Juli andauern.

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Weilheim i. OB
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