Mit "Dauerzählstellen" gegen Verkehrschaos im Isartal
Die Bilder von kilometerlangen Staus durch das Isartal in den Faschingsferien haben viele noch im Kopf. Das Verkehrschaos hatte das südliche Oberland damals nahezu lahmgelegt. Jetzt reagiert das Staatliche Bauamt Weilheim auf die damalige Blechlawine. Ab kommender Woche sollen sogenannte „Dauerzählstellen“ nachgerüstet werden. Um genau zu sein an vier Stellen in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz-Wolfratshausen. Vorgesehen ist das System auf der B11 am Kesselberg, auf der B23 bei Oberammergau und Griesen, sowie der B307 am Sylvensteinsee. Ziel der Dauerzählstellen ist es Rückschlüsse auf die zukünftige Verkehrsentwicklung zu ermöglichen und mögliche verkehrslenkende Maßnahmen zielgenau zu planen. Los geht’s mit der Nachrüstung am kommenden Montag. Bis zum 20.August kann es – Stand jetzt – zu Problemen kommen. Unteranderem sind halbseitige Sperrungen der Straßen möglich.