Wolfratshausen: Anhänger der "Kaiserreichsgruppe" ab heute vor Gericht
Das demokratische System beseitigen, bürgerkriegsähnliche Zustände herbeiführen und ein autoritär geprägtes Regierungssystem installieren. Unteranderem wegen diesen Vorwürfen muss sich ein 42-jähriger Mann ab heute vor Gericht verantworten, der sich zuletzt in Wolfratshausen aufgehalten hat. Er soll Teil der sogenannten „Kaiserreichsgruppe“ gewesen sein. Diese hatte einen mehrstufigen Plan, wie der Umsturz herbeigeführt werden kann. Der sah unteranderem vor Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zu entführen, einen mehrtägigen, deutschlandweiten Stromausfall auszulösen und ein Schreiben an Russlands Präsident Putin zu verfassen, dass dieser die neue Staatsform anerkennen möge. Dem angeklagten Mann aus Wolfratshausen wird außerdem vorgeworfen, dass er versucht habe Waffen aus Kroatien zu besorgen. Er muss sich jetzt unteranderem wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verantworten – ein Urteil könnte Mitte Oktober fallen.