Insolvente MARO-Genossenschaft: Widersprüche beim Zeitplan für finanzielle Rettung
Mindestens vier Millionen Euro werden für die Rettung der insolventen MARO-Genossenschaft aus Ohlstadt benötigt. Bei der Frage, bis wann das Geld fließen müsse, gibt es jetzt Widersprüche. Landtagsabgeordneter der Freien Wähler - Florian Streibl – geht davon aus, dass die finanziellen Zusagen bis Ende des Jahres vorliegen müssten. Bewohner eines Mehrgenerationenhauses der Genossenschaft in Wolfratshausen hatten ihm - bei seinem gestrigen Besuch - etwas anderes berichtet. Demnach bräuchte es die Zusage bereits bis Ende August. Einen Monat später müsse das Geld auf ein Treuhandkonto überwiesen werden. Sollte das nicht der Fall sein, wäre es wahrscheinlich, dass der Insolvenzverwalter Objekte veräußern müsse, um so unter anderem offene Rechnungen zu begleichen. Streibl wolle zeitnah bezüglich des Zeitplans bei den Betroffenen für Klarheit sorgen.