Bundespolizei spricht zum Ferienbeginn eindringlichen Appell aus - "Auf Gleisen droht Lebensgefahr"
Zum heutigen Ferienbeginn spricht die Bundespolizei einen eindringlichen Appell aus. „Auf Gleisen droht Lebensgefahr“. In diesem Monat haben sich bayernweit drei schwerwiegende Bahnstromunfälle ereignet. Einer davon auch bei uns im Oberland – in Wolfratshausen. Ein 14-Jähriger war auf einen Bahnwaggon geklettert und hatte dabei einen Stromschlag erlitten. Dabei erlitt er schwere Verletzungen.
„Offenbar üben Gleise und andere Bahnanlagen auf Kinder und Jugendliche eine gewisse Faszination aus. Doch der Lebensgefahr, die gerade auf Gleisen besteht, sind sie sich oft nicht bewusst.“, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Selbst ohne direkten Kontakt zu den Bahn-Oberleitungen seien lebensgefährliche Spannungsüberschläge möglich. Schon aus einer Nähe von mehreren Metern könne es zu einem tödlichen Stromschlag, zumindest aber zu schwersten Verbrennungen kommen. Anlässlich des Starts in die Sommerferien appelliert die Bundespolizei an Kinder und Jugendliche, sich von Gleisanlagen fernzuhalten.