Hadorf: Tierschutzorganisation wirft Springreiter Max Kühner Verstöße gegen Tierschutzgesetz vor
Heute Abend werden die olympischen Spiele in Paris offiziell eröffnet. Mit dabei ist auch der österreichische Springreiter Max Kühner, der bei Hadorf im Starnberger Landkreis lebt. Die Tierschutzorganisation Peta hatte seinen Ausschluss gefordert und Strafanzeige gegen den Profisportler erstattet. Wie das Amtsgericht Starnberg jetzt mitgeteilt hat, werde dem 50-Jährigen sogenanntes „aktives Barren“ vorgeworfen. Dabei handelt es sich um eine umstrittene Trainingsmethode, bei der eine Person eine Stange so über das Hindernis hält, dass das Pferd beim Springen dagegen stößt. Dadurch soll es darauf trainiert werden, höher zu springen. Derzeit laufen noch Stellungnahmefristen, so das Gericht. Vor Mitte September sei mit keinen weiteren Auskünften in der Sache zu rechnen. Auswirkungen auf die Spiele habe der Fall nicht. Kühner wird in Paris an den Start gehen.