Zugstrecke Mittenwald - Scharnitz nach schwerem Unfall gesperrt
Die Bahnstrecke Mittenwald – Scharnitz war heute nach einem schweren Unfall zweieinhalb Stunden gesperrt. Ein 34-Jähriger war am frühen Nachmittag gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Alter von zwei Jahren und vier Monaten im Auto bei Scharnitz unterwegs. Während er eine Eisenbahnkreuzung überquerte, rollte ein Regionalzug an. Das Triebfahrzeug kollidierte mit der linken Fahrzeugseite. Anschließend wurde das Auto rund 150 Meter mitgeschleift bis der Regionalzug durch eine Notbremsung zum Stillstand kam. Alle vier Autoinsassen wurden verletzt ins Krankenhaus Garmisch-Partenkirchen gebracht, die Passagiere des Regionalzuges blieben unverletzt. Die im Regionalzug befindlichen Passagiere und die Mitarbeiter der Bahn – Triebfahrzeugführer– blieben durch den Unfall unverletzt. Bei dem Großeinsatz waren zwei Notarzthubschraube, fünf Rettungswagen sowie Feuerwehr und Polizei im Einsatz.