ILS-Fusion: Mitarbeitende schreiben offenen Brief und haben "große Sorge"
Die geplante Fusion der Rettungsdienste Oberland und Fürstenfeldbruck sorgt für Diskussionen. Die Mitarbeitenden der ILS haben jetzt einen offenen Brief verfasst. Mit einem dringenden Appell. In dem Schreiben sprechen die Mitarbeiter von einer überstürzten Fusion der beiden Leitstellen. Sie seien tief besorgt über die potenziell negativen Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Sicherheit der Bürger. Eine Zusammenlegung innerhalb von 14 Monaten könnte zu verzögerter Hilfe und verminderter Leistungsfähigkeit führen. Die Unterzeichner kritisieren außerdem, dass die Fusion ihrer Ansicht nach unzureichend geprüft sei. Daher ihr Appell an die Entscheidungsträger: Das Projekt nochmal gründlich zu überprüfen und sich für eine zukunftsorientierte Lösung einzusetzen, heißt es. Die Rettungsdienst-Zweckverbände wollen sich ab 2026 zusammenschließen und eine gemeinsame Integrierte Leitstelle in Maisach betreiben.