Garmisch-Partenkirchen: Arbeiten im Kramertunnel können weitergehen
Im Kramertunnel in Garmisch-Partenkirchen kann weiter gewerkelt werden. Das Vergabeverfahren für den restlichen Bau der Innenschale ist abgeschlossen, teilt das Staatliche Bauamt Weilheim mit. Den Zuschlag bekommen hat demnach eine Firma, die zuletzt bereits die beiden Loisachbrücken an der südlichen Anschlussstelle erstellt hat, heißt es bei der Behörde. Sie sei als wirtschaftlichster Bieter hervorgegangen. Das Unternehmen, das mit dem Bauamt zuletzt im Rechtsstreit stand, ging damit leer aus. Der neue Auftraggeber könne nun unmittelbar mit den Arbeiten beginnen. Die Bauzeit wird voraussichtlich rund neun Monate dauern. Bereits seit Oktober werden durch einen weiteren Auftragnehmer im mittleren Bereich des 3,7 km langen Kramertunnel – genauer an einer der Pannenbuchten – die Arbeiten am Innenausbau fortgesetzt.