Fehlender Winterdienst sorgt für etliche Wegsperrungen in Starnberg - Finanz- und Hauptausschuss berät über neuen Lösungsvorschlag
Weil das Geld für den Winterdienst fehlt, hat die Stadt Starnberg für den Winter über 50 öffentliche Wege gesperrt. Jetzt wächst der Widerstand gegen die Maßnahme. Vor der heutigen Finanz- und Hauptausschusssitzung haben zehn Stadträte einen Antrag gestellt.
In dem fraktionsübergreifenden Papier üben die Politiker deutliche Kritik am Vorgehen der Stadt. Der Bürgermeister habe das Chaos selbst zu verantworten, heißt es. Gleichzeitig unterbreiten sie in dem Antrag einen Lösungsvorschlag. So sollen die 52 Wege entsprechend ihrer Bedeutung in sechs Kategorien für den Winterdienst untereilt werden. Über den Antrag entscheidet heute Abend der Haupt- und Finanzausschuss. Gleichzeitig will auch Bürgermeister Patrick Janik der Verwaltung einen Vorschlag vorlegen. Der Ärger über die Absperrungen war in Starnberg zuletzt groß. Betroffen sind unter anderem Anwohner, Schulkinder und Spaziergänger.