A wooden gavel. | © Unsplash / Tingey Injury Law Firm

Mann aus Starnberg steht in Österreich vor Gericht - Es geht um Drohungen in Corona-Zeit

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26.03.2025

Die österreichische Ärztin Lisa-Marie Kellermayr hat sich aktiv für Corona-Schutzmassnahmen und Impfungen eingesetzt. Vor fast drei Jahren nahm sie sich das Leben. Ab heute beschäftigt sich ein Gericht in Oberösterreich mit der Frage, ob ein Mann aus Starnberg eine Mitverantwortung daran trägt. Der 61-Jährige hat eingeräumt, der Ärztin wiederholt Drohnachrichten per E-Mail und über Twitter geschickt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft haben diese und weitere Nachrichten entscheidend dazu beigetragen, dass sich Kellermayr in ihrer Praxis das Leben nahm. Die Ärztin hatte sich öffentlich immer wieder für Impfungen und Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie starkgemacht. Der Angeklagte hat die Drohungen zwar zugegeben, spricht aber von einem wechselseitigen Streit. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. 

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