Verpackungssteuer in Starnberg - IHK spricht sich gegen geplante Einführung aus
„Entlastungen und Bürokratieabbau anstatt zusätzlicher Abgaben und Steuern“ - Das ist die Antwort der Bayerische IHK auf die anhaltenden Debatten um eine mögliche Verpackungssteuer in Starnberg. In einem gemeinsamen Positionspapier warnen die neun bayerischen Industrie und Handelskammern vor neuen Belastungen. „Nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Kommunen würden zusätzlich personell, finanziell und bürokratisch strapaziert – und das beidseits in ohnehin schon schwierigen Zeiten“, erklärt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags. Die Kommune Starnberg hatte jüngst beschlossen, eine Verpackungssteuer einführen zu wollen.
Die Kritik der IHK trifft Bürgermeister Patrick Janik nicht völlig überraschend, sagte er im Radio Oberland Interview.
„Tatsächlich haben wir das große Glück einen praktizierenden Gastronomen im Stadtrat sitzen zu haben, der diesen Weg – und auch das dadurch möglicherweise ausgelöste Umdenken – befürwortet.“, so Janik.