Klimawandel sorgt für Naturgefahren in den Bergen im Oberland
Die Tage der Gletscher in Bayern sind gezählt. In den 2030er Jahren wird der letzte bayerische Alpengletscher verschwunden sein. Der Permafrost taut auf, auch der eisige Kern im Kamm der Zugspitze wird kleiner. Deshalb will das Bayerische Umweltministerium die Vorsorge gegen Naturgefahren weiter ausbauen, um die Bevölkerung noch zielgerichteter warnen zu können. Laut Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber ist durch den Klimawandel mit einer weiteren Häufung und Verschärfung von Wetterextremen zu rechnen. Vor allem Risikogebiete müssen deshalb frühzeitig gewarnt werden.
Eine zentrale Internetplattform in Bayern ist der Umweltatlas. Das Angebot hilft den Gemeinden zwischen Königssee und Bodensee, die Gefährdungsbereiche von Erdrutschen bis Steinschläge zu erkennen. Denn Eine gute Datenlage ist wichtig, um Menschenleben zu schützen, so Glauber.