BRK warnt vor starker Wärmebelastung im Oberland
Heute wird der bisher heißeste Tag des Jahres in Deutschland: Auch bei uns im Oberland klettern die Temperaturen auf bis zu 34 Grad. Deshalb ruft das Rote Kreuz dazu auf, sich der Hitze nicht auszusetzen. Wenn möglich sollten wir uns in geschlossenen Räumen aufhalten. Und ganz wichtig: Wir müssen an solchen Tagen ganz besonders auf unsere Mitmenschen achten, sagt Dr. Meier vom Bayerischen Roten Kreuz:
„Bei der Hitzeerschöpfung. Die Leute können einfach Kreislaufbeschwerden haben. Die können ein bisschen Kopfschmerzen haben. Die bringe ich am besten einfach in den Schatten. Ich gebe ihnen was zu trinken. Und dann bessert sich dieser Zustand normalerweise relativ schnell. Und beim Hitzschlag ist es wirklich so der kann zu Bewusstheitsstörungen führen. Der kann Krampfanfälle machen. Und da ist es wirklich notwendig, schnellstmöglichen Notarzt anzurufen.“
Tipps von Dr. Florian Meier:
- Täglich 1–2 Liter mehr als üblich trinken, bevorzugt natriumhaltiges Mineralwasser. Personen mit Herzschwäche sollten die Trinkmenge mit ihrem Arzt absprechen.
- Vermeidet direkte Sonneneinstrahlung und tragt im Freien eine Kopfbedeckung.
- Reduziert körperliche Aktivitäten während der heißesten Tageszeiten.
- Konsultiert bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme euren Hausarzt bezüglich hitzebedingter Besonderheiten.
- Lasst Kinder oder Haustiere niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug.
- Achtet auf alleinstehende Senioren in Ihrer Nachbarschaft.
- Ruft im Notfall den Notruf 112.
Sollte es dennoch zu einem hitzebedingten Notfall kommen, empfiehlt Dr. Meier:
- Bringt die betroffene Person in den Schatten und lagert die Beine hoch, soweit sie bei Bewusstsein sind.
- Bietet nicht-eiskalte Getränke an, sofern die Person bei Bewusstsein ist – im Falle von Bewusstlosigkeit ist die stabile Seitenlage anzuwenden.
- Setzt umgehend einen Notruf ab und überwacht Bewusstsein und Atmung.
- Kühlt den Körper mit feuchten Tüchern, insbesondere im Bereich von Kopf und Nacken.