Kein ausreichender Schutz vor Jahrhunderthochwassern - Menschen in Bayern am meisten gefährdet
Ein Thema mit dem sich mittlerweile fast jede Kommune aus dem Oberland schonmal beschäftigt hat: Hochwasserschutz. Wenn es nach einer Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe geht, aus gutem Grund. Denn demnach sind viele Bundesländer im Fall eines Jahrhunderthochwassers nicht ausreichend vorbereitet. Am meisten gefährdet sind die Menschen in Bayern. Dort sind mehr als 65.000 Haushalte einem Hochwasserrisiko ausgesetzt. Bei einem Jahrhunderthochwasser gäbe es Schäden auf gut vier Prozent der Landesfläche. Für die Umwelthilfe ist klar: Die Länder tun zu wenig, um die Menschen zu schützen. Nachholbedarf gibt es etwa bei der Renaturierung von Auen und Flüssen. Dann kann sich das Wasser besser ausbreiten und abfließen. Die Experten warnen vor häufigeren Überschwemmungen im Zuge der Klimakrise. Ursula Winkler Nachrichtenredaktion.