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Humanitäre Hilfe: Kauferinger Hilfsorganisation kritisiert geplante Kürzungen scharf

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17.07.2025

Sie helfen dort, wo die Not am größten ist. In der Ukraine oder in Katastrophengebieten. Die Kauferinger Hilfsorganisation LandsAid ist mit zahlreichen Projekten vor Ort aktiv. Jetzt schlägt der Verein Alarm. Weil die Bundesregierung Gelder für humanitäre Hilfe kürzen will. Birgit Stecher-Hame vom Vorstand befürchtet drastische Auswirkungen. 

"Wenn jetzt über 50% der Mittel für humanitäre Hilfe in Deutschland gestrichen werden, dann reden wir nicht mehr über Kürzungen von ein oder zwei Projekten, sondern wir reden über viele Menschenleben, die wir nicht mehr retten können". 

Die Mittelkürzungen könnten den Verein oder Projekte vor Ort direkt betreffen. 

"Unsere langfristigen Projekte, gerade in der Entwicklungszusammenarbeit, hängen stark an der staatlichen Förderung. Aber auch unsere lokalen Partner vor Ort berichten, dass Projekte schon gestoppt wurden, dass wichtige Maßnahmen ausbleiben und deshalb ist klar, freie Spenden werden immer wichtiger". 

Rund 1 Milliarde Euro will die Bundesregierung im Haushalt 2025 für humanitäre Hilfe kürzen. 50 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. 

 

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