Chihuahua in Weilheimer Innenstadt von Artgenossen tödlich verletzt - Jetzt reagiert Tierrechtsorganisation Peta
Auf den Tag genau heute vor einer Woche ist ein blinder und tauber Chihuahua in der Weilheimer Innenstadt tragisch ums Leben gekommen. Jetzt schaltet sich die Tierrechtsorganisation Peta ein. Das 15-Jahre alte Tier war von einem Jagdhund angegriffen worden und verstarb an den schweren Verletzungen. Deshalb fordert Peta die Landesregierung auf, den sogenannten Hundeführerschein in Bayern einzuführen. Dieser sieht vor, dass künftige Halter schon vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, in dem sie das notwendige Fachwissen über eine artgerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden lernen.
„Meist liegt das Problem nicht bei den Hunden selbst, sondern bei ihren Halterinnen und Haltern. Viele von ihnen haben Schwierigkeiten, das Verhalten, die Signale und die Körpersprache der Vierbeiner richtig zu interpretieren und zu verstehen. Die eigentliche Ursache von Beißvorfällen ist somit in der Unwissenheit und nicht selten Fahrlässigkeit der Menschen zu suchen, nicht beim Tier“, sagt Jana Hoger, Tierpsychologin bei Peta.