CSD in Landsberg - Veranstalter wollen Zeichen setzen für Vielfalt und gegen rechte Hetze
Umzüge zum Christopher Street Day sind zuletzt bundesweit unter Druck geraten. Durch fehlende Sponsoren und rechte Gegendemonstranten. In Landsberg will sich die queere Community vor der CSD-Demo am Samstag nicht aus der Ruhe bringen lassen. Christina Böltl aus dem Orgateam.
„Wir gehen für unsere Rechte auf die Straße und wir lassen uns von den Attacken nicht klein kriegen. Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir verstecken uns nicht und so können wir dann halt auch queeren Menschen hier vor Ort und auf dem Land Mut machen, für sich selber einzustehen“.
Die Veranstalter wollen Flagge zeigen für Vielfalt und ein Zeichen gegen rechte Hetze setzen.
„Die allermeisten Menschen sind nicht queerfeindlich, sondern stehen hinter ihrem schwulen Kollegen oder dem lesbischen Paar nebenan oder einem Transkumpel aus dem Sportverein. Diese Menschen, die fordern wir eben mit dem CSD auch auf, das laut zu sagen und uns aktiv zu unterstützen. Damit wir den queerfeindlichen Leuten nicht das Feld überlassen“.
Wegen der aktuellen Sicherheitslage wurde die Route für den CSD mehrfach geändert. Die Veranstalter erwarten bei der 3. Ausgabe rund 500 Teilnehmer. Der CSD läuft in diesem Jahr unter dem Motto: „Vielfalt braucht (T)Räume“.