"Overtourism" im Oberland - Staatsministerin Michaela Kaniber im Radio Oberland Interview zu dem Thema
Segen und Fluch zugleich. Unsere Heimat ist ein weltweiter Besuchermagnet. Jedes Jahr zieht es etliche Touristen ins Oberland. Auf der einen Seite profitiert davon die Wirtschaft in der Region. Auf der anderen Seite werden häufig die Nerven der Einheimischen überstrapaziert. Dazu Staatsministerin Michaela Kaniber exklusiv im Radio Oberland Interview.
„Wenn wir sagen, wir wollen gern einen Qualitätstourismus haben, dann müssen wir uns gut aufstellen, was Besucherlenkung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz auch bedeutet. Das heißt, Destinationen sofort anzubieten. Wenn wir merken: Oh, der See ist heute schon überlaufen, dann müssen wir versuchen, es umzulenken.
Wir wollen Erlebnisraum für den Gast schaffen, müssen aber auch schauen, dass der Lebensraum für den Einheimischen nicht zerstört wird. Und das bleibt immer eine Herausforderung. Aber ich denke, dass wir uns sehr gut aufstellen können, indem wir wirklich lenken.“