Müll in der Natur: Wo es im Oberland Probleme gibt und was dagegen gemacht wird

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12.08.2025

Müll in der Natur ist ein ernstes Problem. Auch bei uns im Oberland sorgt das sogenannte Littering an beliebten Touristenhotspots für großen Ärger. An Seen und in Naturschutzgebieten wird Abfall oft achtlos weggeworfen. Je mehr Besucher, desto mehr Müll, sagt Marlies Peischer, Sprecherin des Landratsamtes Bad-Tölz – Wolfratshausen. 

"Sobald einen kleine Müllsammlung enstanden ist, werfen andere ihren Müll auch noch mitdrauf. Dabei wäre es eigentlich ganz einfach: man hinterlässt einfach nichts in der Natur". 

Verstöße in Schutzgebieten können mit bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Um die Menschen zu sensibilisieren setzt das Landratsamt auf Aufklärung. 

"Naturschutzwächter aber auch die Polizei sind in besonders attraktiven Naturschutzgebieten unterwegs. Ein anderer Baustein ist die Sensibilisierung durch Informationen und Aufklärung. Etwa mit Schildern oder mit Beiträgen in den Sozialen Medien". 

Am Walchensee hat sich die Situation zuletzt etwas verbessert. Nachdem mehr Mülleimer aufgestellt wurden, wird der Abfall nun konzentrierter an den Sammelstellen abgegeben, sagt Kochels Bürgermeister Jens Müller. Und es wurden weitere Maßnahmen getroffen. 

"Wir haben beobachtet wo genau Müll abgelegt und wo etwas verbessert werden kann. Insbesondere an Schnittpunkten neben der Straße, wo Leute quasi dazu eingeladen werden, ihren Müll abzuladen". 

Außerdem sind laut Müller Mitarbeiter des Bauhofs früh morgens unterwegs, um Müll einzusammeln. 

Orte
Kochel a. See Bad Tölz Weilheim i. OB Garmisch-Partenkirchen Landsberg am Lech Starnberg
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