100 Tage Papst Leo XIV - Kirchenvertreter im Oberland ziehen erste Bilanz

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14.08.2025

Auf ihm ruhen viele Hoffnungen. Papst Leo der XIV. Am 8. Mai ist er zum neuen Kirchenoberhaupt gewählt worden. Am kommenden Samstag ist er genau 100 Tage im Amt. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Wir haben bei Geistlichen im Oberland nachgefragt. Für Pfarrer Engelbert Birkle aus Weilheim fallen die ersten 100 Tage positiv aus.

 „Das erfreuliche für mich ist, dass Papst Leo signalisiert, dass er diese inhaltlichen Schritte, die Weltsynode, der Blick auf die Armen – das er diese Themen aufgreifen wird und weiterführen mag“. 

Zu seinem Vorgänger Franziskus gibt es laut Birkle aber auch Unterschiede. 

„Der große Unterschied scheint mir, dass Papst Leo mehr im System der Kirche bleibt. Weil er als Jurist die Dinge verbindlicher macht und nach innen dafür sorgt, dass sie zum Stil der Kirche werden“. 

Dekan Thomas Neuberger aus dem Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen zieht ebenfalls eine positive erste Zwischenbilanz. Insbesondere eine Sache hat ihn sehr beeindruckt. 

"Das Engagement von Leo in der Verhandlung um Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Auch wenn das Angebot, man könne sich im Vatikan treffen, so nicht angenommen wurde. Aber es war beeindruckend, dass er das Angebot gemacht hat“. 

Für Neuberger wirkt Leo in den ersten 100 Tagen unaufgeregt und entspannt. Außerdem nehme er sich Zeit, dinge anzuschauen. 

Bild © @VaticanNews / X
Orte
Bad Tölz Weilheim i. OB
Themen
Institution Kirche
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