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Vogelgrippe breitet sich aus - LBV gibt Verhaltenstipps

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24.10.2025

Die Vogelgrippe ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Übertragen wird sie von Wildvögeln – tausende Kraniche sind bereits gestorben. Auch im Oberland wächst die Gefahr vor einer Ausbreitung, betont der Landesbund für Vogelschutz. Auch wir können mithelfen, damit sich das Virus nicht weiterverbreitet. Was wir dafür tun sollten, hat uns Franziska Back vom LBV verraten.

„Wenn man einen toten Vogel findet, sollte man den auf keinen Fall anfassen und sofort das zuständige Veterinäramt kontaktieren. Das gleiche gilt für Vögel die augenscheinlich krank sind, apathisch wirken, die Scheu vor dem Menschen verlieren oder ein aufgeplustertes Gefieder haben.“

Auch wenn wir mit dem Hund spazieren gehen gibt es ein paar Dinge, auf die wir unbedingt achten sollten.

„Hundehalter sollten ihre Vierbeiner vor allen Dingen in Gebieten, wo Wasservögel rasten, auf jeden Fall an die Leine nehmen. Sonst können Hunde vielleicht tote Vögel aufspüren oder rastende Vögel aufscheuchen. Und beides kann dazu führen, dass sich das Virus weiterverbreitet.“

Da Wildvögel als Hauptverbreiter des Virus gelten, hat Franziska Back eine Bitte an alle, die am Wochenende einen Ausflug planen.

„Auch in Parks oder an Seen sollte man auf das Füttern von Enten, von Schwänen oder anderen Wasservögeln verzichten. Da kommt es einfach zu großen Ansammlungen der Tiere. Und auch da kann sich das Virus sonst einfach sehr schnell verbreiten.“

Die Singvögel im heimischen Garten sind laut LBV nicht von der Vogelgrippe betroffen. Auch Menschen stecken sich in der Regel nicht an.

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