Wolfratshausen: Krise in der Automobilbranche trifft auch „Weber Schraubautomaten“
Es sind ungewisse Zeiten für das Personal des Wolfratshauser Unternehmens „Weber Schraubautomaten“. Die aktuelle Krise in der Automobilbranche stellt die Firma aus der Flößerstadt vor große Herausforderungen, sagt Karl Musiol von der IG Metall. Weber plant derzeit einen Stellenabbau.
„Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall arbeiten am Aufschwung bei Weber. Der wichtigste Schritt: Weber muss unabhängiger werden von der Automobilindustrie. Neben Autos gibt es viele, viele andere tolle Sachen, die geschraubt werden wollen. Das heißt zunächst: Weniger Arbeit ist nötig. Wenn die neuen Felder erschlossen sind, geht’s wieder bergauf.“
Noch gäbe es Hoffnung die Situation ohne Betriebsbedingte Kündigungen hinzubekommen, so Musiol. Ein Personalabbau scheint aber unausweichlich.