Weniger Schäden durch Borkenkäfer im Oberland - was die Gründe sind

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07.11.2025

Gute Nachrichten gibt es aus den Wäldern im Oberland. Der Borkenkäfer hat dieses Jahr viel weniger Schaden angerichtet als vergangenes Jahr. Die Förster zählen bayernweit rund 400.000 Kubikmeter kaputtes Holz. 2024 war es mehr als 1 Millionen. Woran das liegt, erklärt Robert Nörr vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Wolfratshausen.

„Hauptursachen waren zum einen eine Witterung, die die Vermehrung des Borkenkäfers eher gebremst hat. Außerdem wirkt das konsequente Borkenkäfer-Management. Es wurde aktiv nach Borkenkäfer-Bäumen gesucht, diese wurden gefällt und so schnell wie möglich aus dem Wald herausgefahren“.

Ob die Saison ein einmaliger, positiver Ausreißer ist oder eine Trendwende, sei aber noch offen.

„Wenn wir Winterstürme bekommen, denen viele Fichten zum Opfer fallen, wenn diese Fichten nicht rechtzeitig aus dem Wald herausgeschafft werden, dann können wir auch 2026 wieder ein sehr starkes Borkenkäfer-Jahr bekommen“.

Darum der Appell von Nörr an alle Förster: auch jetzt regelmäßig in den Wald schauen und nach befallenen Fichten suchen. 

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Natur Borkenkaefer Wolfratshausen
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