Umweltministerkonferenz thematisiert Umgang mit dem Wolf
Bei der Umweltministerkonferenz, die heute in Saarbrücken startet, steht auch der Umgang mit dem Wolf auf der Agenda. Der Förderverein der deutschen Schafhaltung fordert klare und rechtssichere Regeln für ein aktives Wolfsmanagement, sagt Wendelin Schmücker im Radio Oberland Interview.
„Nach der aktuellen Gesetzeslage muss der Wolf erstmal einige Tiere gerissen haben, bevor dann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden kann, dass dann der Wolf überhaupt geschossen werden kann. Und diese Genehmigungen werden meistens von Gerichten einkassiert, weil unser Naturschutzgesetz und das Europäische Recht dem entgegen steht."
Seit Jahren fehlten belastbare Zahlen zur Größe der Wolfspopulation, kritisiert der Verband. Ohne diese Daten könne keine rechtssichere Bestandsregulierung erfolgen.