Feuerwehr: Drohnen-Pilotprojekt startet in München - Einsatzkräfte im Oberland könnten profitieren
Wenn die Feuerwehr im Oberland zu einem Einsatz ausrückt, weiß sie vorher meistens nicht, was sie am Einsatzort erwartet. Das könnte sich in Zukunft ändern. Feuerwehren sollen von Drohnen unterstützt werden. Dazu startet in München heute ein Pilot-Projekt, das in Deutschland bis jetzt einzigartig ist. Franziskus Bronnhuber, Pressesprecher der Feuerwehr München erklärt, worum es geht.
"Wir werden zukünfigt Drohnen einsetzen, um uns bereits in einer sehr frühen Phase einen Überblick über die Einsatzstelle verschaffen zu können. Dazu startet die Drohne automatisch und fliegt bevor Einsatzkräfte vor Ort sind, die Einsatzstelle an".
Das Ganze läuft in München ein halbes Jahr. Dann könnten auch noch mehr bayerische Feuerwehren solche Drohnen bekommen. Weilheim-Schongaus Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta sieht darin viele Vorteile.
"Drohnen bieten Bilder für die Einsatzkräfte, die man sonst nicht gewinnt. Wie die Ausdehung ist und wie sich der Brand entwickeln wird, das kann man von einem Drohnenbild besser einschätzen und sehen als vom Boden aus".
Ob und wann solche Drohnen im Oberland zum Einsatz kommen, ist noch unklar, so Sobotta.